Goethe



Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Als Kind hatte Goethe viele Privatunterrichten in verschiedenen Fächern wie Lateinisch, Griechisch, Französisch, Italienisch, Englisch, Hebräisch und auch Reiten und Tanzen. Zuerst zeichnete er gern, aber später liebte er Literatur. In Leipzig studierte er Jura, aber er hatte Literatur immer gern. 1774 schrieb er Die Leiden des jungen Werthers, ein Roman, durch den er berühmt wurde. Dann ging er nach Weimar, wo er bis zu seinem Tod wohnte. Goethe reiste viel, vor allem nach Italien. Dort schrieb er Italienische Reise. Am 22. März 1832 starb Goethe in Weimar. Es wurde gesagt, dass seine letzten Worte "Mehr Licht!" waren.

In seinem 82-jährigen Leben hat Goethe viel geschrieben; er war ein Vermittler zwischen Sturm und Drang, dem Weimarer Klassik und Frühromantik. Die Leiden des jungen Werthers war ein Roman von Sturm und Drang. Er schrieb auch viele Dramen wie Faust, Iphigenie auf Tauris und Egmont. Goethe war auch für seine Gedichte sehr berühmt. Eine Zeile, die in deutscher Poesie sehr bekannt ist, kommt aus Mignon--"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?" Seine Lyrik wurde von vielen Komponisten in Liedern verwendet. Mozart, Beethoven, Berlioz und vor allem Franz Schubert wurden von Goethe-Gedichten inspiriert. Zum Beispiel, Schuberts Erlkönig, Ganymed, Der König in Thule, Wanderers Nachtlied und Gretchen am Spinnrade.

Goethe, als Vermittler vieler Zeiten, benutzte viele wiederkehrende Themen. Für Goethe waren das Mysterium, die Natur und der Konflikt (innerer und äußerer) sehr wichtig. Auch waren die Gesellschaft und ihre Wirkung auf die Menschen wichtig. Zum Beispiel sieht man in Werther, dass die Gesellschaft Werthers Beziehung zu Charlotte verhindert.

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