Jasager/Neinsager
Nachdem ich "Jasager" gelesen hatte, war ich erschrocken. Es gab so viele Fragen, die unbeantwortet blieben. Zuerst, warum war das Kind so interessiert an dieser Reise? Und wie war er so sicher, dass er diese gefährliche Reise machen konnte? Hatte er keine Angst vor den Gefahren der Berge? Ich war auch überrascht, dass die Mutter so schnell mit dem Kind einverstanden war. Sie sagte nur, "Ich habe keine Kraft mehr. Wenn es sein muß, geh mit dem Herrn Lehrer." Aber es musste nicht sein!
Ich fand es ein bisschen doof, dass das Kind plötzlich in den Bergen krank wurde. Ich fand die drei Studenten auch böse, weil sie den Knaben zurücklassen wollen. Sie sagten, dass sie den Knaben nicht mitbringen konnten und dass sie auch nicht bleiben oder umkehren konnten. Ich war auch frustriert, dass alle diese Leute so von der Tradition und dem Brauch besessen waren. Dieser Brauch--ein Kranke ins Tal hinabzuwerfen--fand ich zu schwer. Aber ich wusste nicht, dass die Studenten den Knaben wirklich ins Tal hinabwerfen würden!
Ich dachte sofort, dass "Neinsager" ein anderes Ende haben würde. Ich hatte recht. Der Großteil der Geschichte war identisch mit "Jasager." Die Mutter war immer so krank und kraftlos, und das Kind war immer so aufgeregt, auf diese Reise zu gehen. Aber in den Bergen war die Geschichte anders. Die drei Studenten klingen böser als in "Jasager." Sie versuchten, den Lehrer davon zu überzeugen, dass das Kind ins Tal hinabgeworfen werden musste. Sie versuchen es auch mit dem Kind, aber das Kind sagt "Nein." Der drei Studenten waren verdutzt, als der Knabe sagte, dass den alten großen Brauch keine Vernunft hatte. Ich fand die Logik des Knaben sehr überzeugend und heldenhaft, wie die drei Studenten sie fanden. Ich war froh, dass der Knabe mit den Studenten zurückkam.
Bevor ich erfuhr, dass dies eine japanische Geschichte war, war ich ziemlich überrascht. Aber sie macht Sinn, wenn man an die japanische Kultur und Bräuche dacht. Ich wusste nicht, dass der Komponist Kurt Weill eine Oper aus "Jasager" geschrieben hat.

Sehr interessant. Ich stimme zu, dass in der Geschichte unbeantwortete Dinge gibt. Danke!
AntwortenLöschenIch war auch erschrocken, als die drei Studenten das Kind ins Tal hinabwarfen. Du hast Recht, dass der Tradition ziemlich doof ist. Man sollte nicht ihn ohne Zweifel folgen.
AntwortenLöschenEs stimmt, dass es viele Fragen gibt, die keinen Antworten haben. Es ist wirklich eine seltsame Geschichte!
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