USW 5--Der Freischütz
Eine Aufführung um 1822
Für die fünfte USW-Aktivität sah ich Carl Maria von Webers Oper von 1821, "Der Freischütz." Eigentlich sah ich eine Filmanpassung der Oper: Die ganze Oper wurde aufgeführt und auch gefilmt. Dieser westdeutsche Film von 1968 hat eine sehr gute Besetzung mit Sängern wie Tom Krause und Arlene Saunders. Es spielte das Philharmonische Staatsorchester Hamburg. Leider gab es keine Untertitel, also musste ich ein Deutsch-Englisch Libretto finden und lesen.
Dieser Film ist ganz interessant, weil er so alt ist. Die Spezialeffekte und Details von den Szenen waren super für eine Aufführung von 1968. Die Sänger und der Chor waren immer einfach zu verstehen--sie hatten alle eine gute Aussprache. Jetzt schreibe ich nichts über die Handlung, weil die Oper so lang ist (zwei Stunden!). Ich sage nur, dass die Wolfsschluchtszene ganz erschreckend und schauderhaft ist, wie diese Szene so sein sollte. Ich habe viele Aufführungen von "Der Freischütz" gesehen, deren Wolfsschluchtszenen nicht eindrucksvoll und gruselig waren. Wenn die Wolfsschluchtszene nicht interessant ist, wird die ganze Oper langweilig.
Diese Oper wurde als "die erste deutsche romantische Oper" genannt, weil sie von der Natur, dem Übernatürliche, dem Mittelalter und der Folklore handelt. Die Musik der Oper war auch sofort erkennbar als ganz "deutsche" Musik, ohne viel Einfluss aus der italienischen Tradition.
"Der Freischütz" ist auch die Oper, die den berühmten "Jägerchor" hat. Der "Jägerchor" ist vielleicht die berühmteste Melodie, die Weber geschrieben hatte. Diese Melodie hat einen ganz deutschen Klang. Sie ist klar ein "Jägerchor," weil ein Hornquartett ist das wichtigste für die Melodie. Hören Sie die Melodie hier!
Jägerchor: "Was gleicht wohl auf Erden"


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